Die Weltmeisterschaften in Gangneung haben wir auf dem 5. Rang abgeschlossen. Leider haben wir unser Ziel (Erreichen der Play-offs resp. Medaille) verfehlt. Mit einem Sieg in der letzten Runde gegen Kanada wäre das Erreichen der Tie-breaks noch möglich gewesen.
Nach einem Startsieg gegen Deutschland, gelang es uns nicht eine frühe Führung gegen die Däninnen in einen Sieg zu verwandeln. Ärgerlich war sicher auch der Punkteverlust gegen China. Die Partie schien so gut wie gewonnen, als der letzte Draw kurz vor dem Haus trotz Vorwischen einen Dreckpartikel erwischte, abrupt bremste und um wenige Zentimeter zu kurz war. Neben einer weiteren Niederlage gegen Schottland konnten wir hingegen wichtige Siege gegen Russland, Norwergen, Korea, USA und Italien verzeichnen.
In den Spielen gegen Schweden und Kanada vermochten unsere Gegnerinnen Ihre Chancen anfangs Spiels rakikal auszunutzen, weshalb wir früh in Rückstand gerieten. Mit einer Aufholjagd konnten wir bis zum letzten End ausgleichen. Der Vorteil des letzten Steins blieb beide Male beim Gegner, welcher diesen zu einem Sieg verwertete.
Südkorea war für uns eine wertvolle Erfahrung mit vielen interessanten Spielen. Einmal mehr wurde uns verdeutlicht, dass das Niveau in der Weltspitze sehr nahe beinander liegt. Leider hat es dieses Mal nicht zu einer Medaille gereicht. Jedoch dürfen wir auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken. Mit einer entsprechenden Analyse der letzten Wochen, sind wir überzeugt, dass wir zuversichtlich ins Olympia-Jahr starten können.
Wir danken allen, welche uns aus der Ferne mit Mails und SMS immer wieder fest unterstützt haben. Herzlichen Dank unseren Sponsoren, Partnern und unserem Betreuerstab, welche alles dazu beigetragen haben, um uns ein optimales Umfeld zu bieten.
Dem Herrenteam um Ralph Stöckli wünschen wir “Guet Stei” an den Weltmeisterschaften in Moncton.
